Abschlussexkursion L1a nach Osttirol

Für die Abschlussexkursion der L1a machten wir uns auf den Weg nach Osttirol. Das erste Ziel führte uns nach Matrei zum Strumerhof, einem Bergbauernbetrieb auf 1.451 Meter Seehöhe. Die Verarbeitung der eigenen Produkte und die Nutzung vieler Naturprodukte hat eine große Bedeutung am Strumerhof und bei einer hervorragenden Jause wurden viele selbstgemachte Produkte aufgetischt.

Als nächstes besichtigten wir den Glanzhof in Hopfgarten im Defereggental, der Betrieb liegt auf 1.650 Meter Seehöhe. Neben Fleckvieh-Rindern ist ein wesentliches Standbein die Vermarktung von Saiblingen. Die Schüler erhielten hier einen sehr interessanten Einblick in die Fischhaltung. Bei einer anschließenden Verkostung konnten wir uns von den qualitativ hochwertigen Fischprodukten überzeugen.

Nach dem Fußmarsch ins Tal fuhren wir nach Nußdorf-Debant zum Kollnighof der Familie Kollnig. Theresa und Matthias Kollnig begannen vor einigen Jahren mit der Milchschafhaltung. Die Milch der 35 Schafe und zwei Kühe wird zu verschiedensten Spezialitäten, wie Joghurt, Frischkäse oder Camembert verarbeitet.

Weiter ging die Reise nach Lienz, dort konnten die Schüler die Landwirtschaftliche Landeslehranstalt Lienz besichtigen und ihre Zimmer beziehen. Den Abend ließen wir mit einem lustigen Kegelabend ausklingen.

Nachdem am Vortag drei interessante Bergbauernbetriebe besichtigt wurden, wurden am zweiten Tag zwei Betriebe im Lienzer Talboden besucht.

Der Milchviehbetrieb der Familie Greil hält circa 55 Milchkühe und Nachzucht der Rassen Holstein und Braunvieh. Die Herde produziert auf einem sehr hohen Leistungsniveau und erfährt ein sehr gutes Management. Der Betrieb baut auch Feldfutter, Silomais und Speisekartoffeln an. Neben der Landwirtschaft betreiben sie zudem ein Lohnunternehmen.

Der letzte landwirtschaftliche Betrieb war der Stampferhof der Familie Mietschnig. Hier wird mit Leidenschaft Fleckvieh gezüchtet und ein Schwerpunkt auf die Hornloszucht gelegt. 50 Milchkühe und Nachzucht sind im Laufstall untergebracht. Ein weiteres, noch relativ junges Standbein am Betrieb ist die Knoblauchproduktion. Die Schüler konnten hier einiges über die Feldgemüseproduktion erfahren und als Abschluss ein Knoblauchblütenpesto verkosten.

Nach einer Stärkung ging es dann zur Sommerrodelbahn Osttirodler, bei der jede Menge Spaß dabei war. Die Heimreise führte über die Großglocknerstraße wieder zurück nach Bruck.

Wir möchten uns bei allen Exkursionsbetrieben recht herzlich für die spannenden und lehrreichen Einblicke bedanken.

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