Der Schulbetrieb – seit 1. Jänner 1993 biologisch-organisch bewirtschaftet

Piffgut Stall

Tierhaltung

Rinder

Rinder

  • 30 Milchkühe der Rasse Pinzgauer
  • 1 Zuchtstier
  • 46 Stück weibliche Nachzucht
  • Stalldurchschnitt 2016: 6.200 kg, mit 3,79 % Fett und 3,34 % Eiweiß
Pinzgauer Kühe der LFS Bruck

Gut 30 Kühe werden am Schulbetrieb der LFS Bruck gemolken. In dem 2012 neu erbauten Liegeboxenlaufstall mit verschiedenen Aufstallungen sind die gesamte Nachzucht sowie ein Zuchtstier untergebracht.

Im Melkkurs geht es neben dem sachgerechten Melken darum einen Blick für die Bestandsbeurteilung zu erhalten.

Der richtige Umgang mit Rindern steht im Zentrum des Praxisunterrichtes Tierhaltung genauso wie Zucht und Gesundheitsbeurteilung. Daneben lernen Schülerinnen und Schüler Kühe und Jungvieh zu scheren sowie die funktionelle Klauenpflege.

Fütterung

Kühe

  • Winterfütterung: Mischration aus Grassilage, Heu und Mineralstoffen, Kraftfutter über Transponder und Kraftfutterstation
  • Sommer: Alpung: Koppelweide

Jungrinder

  • Grassilage und Heu

Kälber         

  • Joghurttränke: in den ersten 3 Wochen ad libitum anschließend restriktiv
  • Mischration und Heu
Schafe und Ziegen

Schafe und Ziegen

  • 10 Alpine Steinschafe inklusive Nachzucht
  • 3 Bergschafe
  • 4 Pinzgauer Ziegen
  • 2 Tauernschecken

Kleine Wiederkäuer sind in vielen Betrieben zu finden. Sie beweiden vor allem Steilflächen, sind aber auch in manchen Betrieben Einkommensgrundlage.

Das Piffgut ist seit 2014 Zuchtbetrieb des Alpinen Steinschafes, einer hochgefährdeten Rasse.

Daher gehört es zum praktischen Unterricht Grundlagen der Haltung, wie Klauenpflege und Scheren sowie Aspekte der Beweidung zu erlernen.

Die geschorene Wolle verarbeiten Schülerinnen und Schülerinnen an der BHM direkt weiter zu Filzpatschen oder saisonalen Dekorationen.

Die Ziegen grasen zusammen mit etwa 40 anderen Tauernschecken während der Sommermonate auf der Piffalm. Seit mehreren Jahren sanieren sie unterhalb des Piffkars ehemals mit Wachholder und Heidelbeeren stark verbuschte Flächen.

Pferde

Pferde

Zwei Norikerstuten – beides Hengstmütter – stehen auf dem Piffgut. Sie dienen Schülerinnen und Schülern dazu Grundsätze der Pferdehaltung kennen zu lernen. Richtiges Führen, die Pferdepflege, -haltung und Grundsätze der Tierbeurteilung sowie Zucht lernen Schülerinnen und Schüler im Praxisunterricht kennen.

Kutschenfahren

Zum Praxisunterricht gehört das richtige Anschirren, Anspannen sowie das Fahren mit einem Gespann. Zusätzlich bieten wir an, das Fahrabzeichen in Bronze zu erwerben.

Die Sommermonate verbringen die Schulpferde auf der Piffalm.

Schweine

Schweine

  • 1 Edelschwein x Landrasse Mutterschwein
  • Aufzucht und Endmast der Nachzucht sowie Verwertung am eigenen Betrieb

Der im Rahmen des Baukundeunterrichtes errichtete Schweinestall beheimatete derzeit „Klara“ eine Edelschwein x Landrasse-Muttersau. Die Nachzucht verbleibt zur Mast am Betrieb.

Schweine aufzuziehen und zu halten ist in der Region um die LFS Bruck weit verbreitet. Gerade deswegen lernen Schülerinnen und Schüler die grundsätzlichen Anforderungen an die Haltung und den Umgang mit Schweinen. Daneben werden alle Tiere in der schuleigenen Metzgerei geschlachtet und das Fleisch für die Schulküchen weiterverarbeitet oder veredelt zu Leberkäse, Hauswürste und Co.

Geflügel

Geflügel

15 Hühner der Rassen:

  • Duffler Hauben
  • Orpington
  • Sussex
  • Sperber
  • Legehybriden

Die Sommermonate verbringen die Hühner im neuen mobilen Hühnerstall, der im Rahmen des Baukundeunterrichtes 2015 entworfen und angefertigt wurde.

Saisonal werden 50 Masthühner aufgezogen und gemästet. Sie werden im Unterrichtsgegenstand Fleischverarbeitung verwertet.

Betriebsgröße in Zahlen

Piffalm

634 ha gesamt100%
100%
450 ha Sonderschutzgebiet des Nationalparks Hohe Tauern71%
71%
75 ha Futterfläche12%
12%
37 ha Waldwirtschaft6%
6%

Heimbetrieb

23,62 ha Grünland100%
100%
davon 0,68 ha Pachtflächen3%
3%
20,5 ha 3-mähdiges Dauergrünland85%
85%
2,8 ha Wechselgrünland (Versuchsfläche)12%
12%
1 ha Ackerfläche für Maisanbauversuche3%
3%

Rechte

  • 31,6 fm Nutzholz und 71,6 rm Brennholz bei den ÖBF
  • Weide- und Holznutzungsrechte im Rahmen Agrargemeinschaft „Brucker Freiberg”

Mechanisierung

Innenmechanisierung

  • 8er Side-by-Side Melkstand
  • 2 Hochsilos für die Grassilage
  • 2 Belüftungsboxen mit Dachabsaugung für die Heutrocknung
  • Kraftfutterstation mit 2 Boxen
  • 10 m³ Mischwagen
  • Kippstand für die Klauenpflege als Gemeinschaftsmaschine

Außenmechanisierung

  • 2 Miettraktoren der Marken Fendt und John Deere
  • 1 Hoflader Fa. Schäffer
  • Frontmähwerk
  • Kreiselheuer
  • Frontschwader
  • Ladewagen
  • Grünlandstriegel
  • Pflug und Mulcher
  • Tiertransporter
  • Tandemkipper
  • Güllefass und Miststreuer

Forstmaschinen

  • Seilwinde
  • Holzspalter
  • Motorsägen

Betriebsbeschreibung

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