Holztechnik

Mit der 2011 neu errichteten Werkstatt für die Holzbearbeitung ist ein wesentlicher Schritt zur Verbesserung der Ausbildung gelungen. Das Bauwerk, mit einer Grundfläche von ca. 600m² verfügt über eine Solaranlage mit Betonkernaktivierung für die Heizung.

Es gibt zwei Handwerkstätten mit Hobelbänken, dort werden die Grundlagen der Tischlerei und Zimmerei vermittelt. Sowie eine Maschinenwerkstatt, die mit modernen Holzbearbeitungsmaschinen ausgestattet ist. Mit diesem praxisnahen Unterricht erwerben die Schülerinnen und Schüler die notwendigen Fertigkeiten und Kompetenzen, die sie für ihren weiteren Werdegang benötigen.

  • 1. Klasse

    In der 1. Klasse erfolgt der fachgerechte Umgang mit Handwerkzeugen, das Kennenlernen vom Material Holz und von Holzwerkstoffen, Holzverbindungen anreißen und anfertigen, Abschlusswerkstück ist ein Wandkastl mit Schublade und Türl.

  • 2. Klasse

    Schwerpunkte der 2. Klasse sind Zimmereiverbindungen anreißen und ausarbeiten, sowie natürlich die individuelle Planung von Werkstücken – von einer Freihandskizze bis zur CAD-Planung. Danach folgt die Umsetzung und Fertigung der Tischler- und Zimmererwerkstücke.

Arbeitssicherheit

Ein großes Anliegen ist die Unfallverhütung. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten nach Absolvierung eines Unfallverhütungskurses unter Aufsicht an den Maschinen. Nach einer intensiven Ideen-und Planungsphase fertigen die Schülerinnen und Schüler ihre selbst entworfenen Werkstücke nach eigenhändig gezeichneten Brettaufrissen und CAD Plänen.

Blockwandtisch anno 1794

Im Jahr 2017 konnten wir einen großen Erfolg feiern. Beim Ideen und Realisierungswettbewerb von Pro-Holz hat die LFS-Bruck den Schulwettbewerb trotz starker Konkurrenz gewonnen. Geplant und gefertigt wurde ein Tisch laut folgender Beschreibung:

Nach kurzer, aber intensiver Überlegung war bald klar der Tisch soll massiv, bodenständig, metallfrei und gediegen sein. Dieser Esstisch ist eine Kombination aus den Materialien Altholz (Fichtenblockwand aus dem Jahr 1794), Asteiche und Loden.

Das Untergestell besteht aus zwei Altholzblockwänden mit fremder Feder und Holzdübeln. Der Steg wird mit Schwalbenschwanz eingebunden, um eine dauerhafte und handwerklich hochwertige Verbindung zu verwirklichen. Alle Oberflächen sind gebürstet. Die Tischplatte aus Asteiche hat Vertiefungen für die wechselbaren Tischvorleger aus gefärbten Walkloden. Aus Überzeugung wird in die Massivholzplatte eine Gratleiste eingeschoben. Die Oberfläche ist geschliffen und geölt.

Neues aus der Holzwerkstatt

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