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Piffgut


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Der landwirtschaftliche Betrieb

 

Eigentümer

Land Salzburg

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Seit 1. Jänner 1993
Umstellung auf
biologisch-organische
Wirtschaftsweise
ERNTE-Verband

Seehöhe
757 m
Bodenarten
sehr unterschiedlich, lehmiger Sand und anmoorige, entwässerte Wiesen.
Klima
Alpine Verhältnisse, Niederschläge 1.200 bis 1.400 mm
Verkehrslage
Äußere Verkehrslage günstig, innere Verkehrslage sehr ungünstig, ausgesprochene Streulage, Entfernung der 7 Teilstücke von 500 m bis 3 km, alle in ebener Tallage, Entfernung der Alm 20 km auf der Großglockner Hochalpenstrasse.
Nutzflächen
23,9 ha Eigenfläche
2 ha Pachtfläche
Dauergrünland, 2 - 3 Schnitte und Vor- und Nachweide,
Winterfutter für ca. 200 Futtertage. Heu kaltbelüftet, Heu in Feldstadeln, Großballen, Grassilage in 2 Holzsilos.

Zur Feststellung des Nährstoffbedarfes werden jährlich Bodenanalysen und Analysen des wirtschaftseigenen Futters durchgeführt.
Rinderhaltung
 

Der Schwerpunkt in der Tierhaltung liegt seit Jahrzehnten in der erfolgreichen Züchtung des Pinzgauer Rindes.
Die nahezu reinrassige Pinzgauer Herde besteht aus 32 Milchkühen, 1 Zuchtstier, 30 Jungrindern und Kälbern.

Aufzucht von Zuchtkälbern, Verkauf von Schlachtkälbern über die Rinderbörse oder Selbstvermarktung. Zuchtvieh wird über die Versteigerung Maishofen vermarktet.

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Milchverwertung
Frischmilch an die Pinzgauer Molkerei,
A-Quote ~ 100.000 kg Milch
Alm ~ 30.000 kg Milch
und Schulbetrieb ganzjährig vom Talbetrieb und Alm
D-Quote ~ 18.000 kg Milch
Schafhaltung
Seit 1993: 14 Mutterschafe (Bergschaf) mit Widder (Texel)
Pferdehaltung

Seit 1994: 2 Noriker Zuchtstuten
Geheim Diamant XV, 2. Reservesieger bei der Hengstkörung in Stadlpaura 2003

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Bei der Noriker Hengstkörung am 11. und 12. September 2003 im Pferdezentrum Stadl Paura gab es einen schönen Erfolg für den Pferdezuchtverein P2 Niedernsill (Uttendorf bis Bruck).
Es wurden 28 Junghengste aus ganz Österreich zur Hengstenkörung angemeldet, 16 davon bestanden die strenge Prüfung und wurden als Deckhengste gekört.
Der Pferdezuchtverband P2 stellte heuer nicht nur den Champion sondern auch noch den 1. und den 2. Reservesieger. Erst an 4. Stelle kam ein Hengst aus Kärnten, an 5. Stelle einer aus der Steiermark.

 

 

 

Hier im Bild der 2. Reservesieger Geheim Diamant XV, Glanzrapp, 80 Punkte ZWKL 1b-
Züchter: Landwirtschaftliche Fachschule Bruck/Glstr.

Hühnerhaltung
25 Legehennen für den Bedarf der Hauswirtschaftsschule
Nutzvieh
wird ausschließlich im eigenen Betrieb verarbeitet und vermarktet, eigenes Schlachthaus.
Maschinenausstattung
Zur Grünlandbewirtschaftung dienen 2 Traktoren samt Miststreuer, Jauchefass, Fingermähwerk, Kreiselheuer, Schwader und Ladewagen. In der Innenwirtschaft werden Schubstangenentmistung, Rohrmelkanlage, Altbaukran, Kaltbelüftung und 2 Holzsilos mit insgesamt 250 m³ Fassungsvermögen verwendet.
Rechte Holzbezugsrechte bei den ÖBF: ca. 31,6 fm Nutzholz und 71,6 rm Brennholz. Weide- und Holznutzungsrechte an der Agrargemeinschaft "Brucker Freiberg".
Der Betrieb ist Mitglied
  • Molkereigenossenschaft Maishofen
  • Pferdezuchtverband P2
  • Lagerhausgenossenschaft
  • Rinderzuchtverbandes Salzburg
  • Raiffeisenkasse Bruck
  • Vereins "Ernte für das Leben"
  • Maschinenring Pinzgau
  • Wassergenossenschaft Zeller Moos
Arbeitskräfte 3 AK, davon 1 Ak Stallpersonal


Während der Unterrichtszeit erfüllt der Betrieb auch die Aufgaben des Lehrbetriebes im Bereich des prakischen Unterrichtes insbesondere für Tierhaltung (Viehpflege, Reiten, Fahren, Melkkurse, Schafscheren, Schlachten und Fleischverarbeitung), Pflanzenbau, Landtechnik und Waldwirtschaft.